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Auf dem Gipfel des Ruwenzori

Auf dem Gipfel des Ruwenzori

Entdeckung, Erforschung, Erstbesteigung 1906. Hrsg. v. Heinrich Pleticha

di Stanley Henry M., Savoyen Ludwig A. von, Stuhlmann Franz


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Descrizione

06Die gesamte Biographie des italienischen Adligen aus vornehmster Familie wird beherrscht von Forscherdrang und Abenteuerlust. Bereits als 16-Jähriger unternimmt er ausgedehnte Seereisen. Später rüstet er Expeditionen zum Nordpol und in Afrika aus und gilt heute als Mitbegründer des modernen Alpinismus. Der Tod Henry Morton Stanleys wird zum Anlass seiner Expedition zum Ruwenzori, die der berühmteste zeitgenössische Reisefotograf des Alpinismus, Vittorio Sella (1859 - 1943), dokumentiert.15Der 5.109 Meter hohe Ruwenzori gehört heute zu den beliebten Zielen von Abenteuerreisen in Afrika. Noch im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts war dieser gipfel- und gletscherreiche Gebirgsstock zwischen der Republik Kongo und Uganda von Geheimnissenumwoben. Das erste Mal erblickte ihn 1888 der Anglo-Amerikaner Henry Morton Stanley. Danach versuchten ihn mehrfach Forschungsreisende zu besteigen. 1891 gelangte Franz Stuhlmann zwar schon bis zu einer Höhe von 4 000 Metern, ohne jedoch die Schneegrenze zu erreichen. In der Folgezeit scheiterten auch einige britische Reisende. Erst 1906 bezwang der italienische Forscher und Bergsteiger Ludwig Amadeus von Savoyen, Herzog der Abruzzen, alle Gipfel des Massivs.Sein Bericht über diese Erstbesteigungen erschien bereits 1909, drei Jahre nach den Ereignissen, in deutscher Sprache und gehört heute noch zu den Standardwerken der Entdeckungsgeschichte und Alpinistik. Ein Original der deutschen Ausgabe von 1906 befindet sich in der Bibliothek15 des deutschen Alpenvereins in München. Stephan König vom DAV begeistert sich in der Oktober-Ausgabe der Mitgliederzeitschrift 'Panorama' über die Wirkung der Schilderungen:" Geradezu minutiös werden die Abschnitte der alpinistischen Forschungsreise dargestellt.Geschildert wird jede kleine 'Nebensächlichkeit'. Kein Wunder, dass dann die Besteigung der gut 5 000 Meter hohen Gipfel gar nicht zum Höhepunkt wird - denn das wirklich Besondere an diesem Buch ist, dass es den Leser immer tiefer mit hinein nimmt in die Begebenheit, bis er schließlich glaubt, den Tropenhelm auf dem Kopf und die Stechfliegen auf seiner nackten Haut zu spüren."

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